Hundekochclub

Rassebeschreibung

Charakter: selbstbewußt, temperamentvoll, wachsam, verspielt, kinderfreundlich

Größe: 28 cm

Gewicht: 7 - 10 kg

Farben: reinweiß

Pflege: tägliches Striegeln, Kämmen und Bürsten ist nötig, um Verfilzungen zu vermeiden. Regelmäßig trimmen.

Auslauf: liebt viel Bewegung und braucht Möglichkeit zum Herumtollen

Alter: 12 - 14 Jahre

 

Herkunft und Geschichte

Seine Existenz verdankt der West Highland White Terrier einer tödlichen Verwechslung:

Im schottischen Hochland setzte man über Jahrhunderte kleine, aber besonders draufgängerische Terrier zur Jagd auf Dachs, Fuchs und Otter ein.

Weiße Welpen galten jedoch für jagduntauglich und hatten wenig Überlebenschancen. Reine Albinos sind in der Tierwelt auch häufig lebensuntüchtig und fallen ihren Freßfeinden außerdem schneller auf.

So sorgt die Natur in vielen Fällen dafür, daß weiße Tiere nicht alt werden.

Der Westie aber ist kein Albino, sondern sehr hell cremefarbig, was erst auffällt, wenn er im Schnee sitzt.

Aus englischen Quellen weiß man, daß die Männer, die im 19. Jahrhundert mit dem dunkelhaarigen Vorfahren des heutigen Westies, dem Cairn Terrier, zur Jagd gingen, eine Abneigung gegen weiße Welpen im Wurf hatten und diese töteten. Das Blatt wendete sich gegen Ende des vorigen Jahrhunderts, als Colonel Eduard Malcolm bei einer Jagd versehentlich seinen rotbraunen Terrier erschoß. Er hatte ihn für einen Fuchs gehalten!

Von da an züchtete er weiße Hunde unter der Bezeichnung West Highland White Terrier und entwickelte die Grundlagen für den Rassestandard. Im Jahr 1907 wurde der "Westie" als Rasse offiziell anerkannt, doch erst seit den siebziger Jahren ist der Kleine aus Schottland auch auf dem Kontinent groß im Kommen.

 

©2004-2006 Griseldis Höllmann